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Mittwoch, 13. März 2013

It is already March!


210213: 4M Today! It’s gonna be amazing! 4M ist eine Sprotveranstaltung zwischen vier Mädchenschulen aus der Gegend.
Als erstes gehen wir ganz normal zur Schule und haben die ersten drei Stunden normalen Unterricht. Dann eine (warum auch immer) 45 minutenlange Pause und nochmal die Cheerleader Songs üben. Dann so gegen 12 setzten wir uns alle in die Busse und fahren Richtung Paarl, wo der Wahnsinn stattfinden soll.
Nach einer Stunde Fahrt kommen wir an. Es warten schon zwei der anderen Schulen auf uns: La Rochelle und die Girls‘ High. Bloemhof kommt zu spät. Schon das lässt sie irgendwie eingebildet wirken. Wir gehen dann in unseren lines ins Stadion rein. Es ist der Hammer! Vier Schulen a 700 Mädchen + Eltern und Staff sitzen nebeneinander (Erst Bloemhof, dann Rhenish, La Rochelle und Paarl Girls‘ High) in einem Stadion, fast größer als das von Potsdam. Wir werden begrüßt, unsere Athleten kommen zusammen mit den Cheerleadern rein, die die jeweilige Schulflagge halten und wir singen unsere Songs. Alle haben ganz coole Songs, bis Bloemhof kommt. Sie singen zwar die Melodien von Chart-Hits, aber dadurch, dass sie auf Afrikaans singen, kann man sie einfach nicht ernst nehmen.
Später singen wir uns ca. sieben Stunden die Stimmbänder raus.  Wir haben zwei Pausen und schicken  die ganze Zeit Hand-Herzen an La Rochelle und sie zu uns. Es ist eine Wahnsinnsstimmung. Rhenish ist zwar immer letzter und am schlechtesten, aber der Spirit Preis geht an uns. Es ist einfach toll zu sehen, was da so abgeht. Bloemhof, die sonst immer gewinnen werden zweite. Und deswegen heulen ein paar von den Mädels. Weeeeird!
Wenigstens gewinnen wir ein paar Tage später das 4M fürs Schwimmen ;)
So gegen neun am Abend kommt noch die Siegerehrung und dann hauen wir so langsam rein.

230213: Weil fünfmal früh aufstehen in der Woche ja noch nicht reicht,  tu ich mir das ganze heute am Samstag noch mal an und stehe um viertel vor sechs auf. Der Grund: Meeting um sieben mit CHAOS (Eine Wander-Society)! Es stellt sich heraus, dass alle Leute erst mal grundsätzlich 15 Minuten zu spät kommen. Als von den 20 angekündigten Leuten alle sechs da sind und wir nicht mehr warten wollen setzten wir uns in den Bus und fahren los. Der Lehrer und seine Frau, Simone (Grade 9), Ciara (die andere deutsche, grade 10), fünf Matrics und ich. Und ein Vater.
Nachdem wir angekommen sind machen wir erst mal ein Foto und schmieren uns ein bisschen Sonnencreme in die Fresse. Dann geht’s los. Eineinhalb Stunden mehr Klettern als wandern. Aber ein unglaublich schöner Weg. Es geht durch leere Flussbetten, Wege auf denen man sich die Beine zerkratzt,  Steile Wände hoch bis hin zu einem Teil der Gegend, die aussieht wie der Regenwald. Ein kleiner Fluss, der oben am Berg mit einem riesigen Wasserfall anfängt, geht fast runter bis ins Tal. Als wir am „Pool“ angekommen sind, haben wir es geschafft. Bis dahin habe ich dem Lehrer, Mr Potgieter schon meine ganze Lebensgeschichte erzählt. So kennt man das ja. Haha.
Wir sind also am Ziel. Ein abartig schöner Wasserfall, ein „Pool“ und ein paar andere Frühaufsteher. Wir ziehen uns alle schnell um und springen aus knapp vier Meter Höhe ins Arschkalte Wasser. Ich gleich zweimal. Nachdem wir etwas gegessen und uns getrocknet haben geht der ganze Weg wieder runter. Das ist, wie beim Tafelberg, fast so anstrengend wie hoch. Nach nochmal eineinhalb Stunden sind wir wieder am Bus und fahren zurück zu Rhenish.

















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