150213: Nach der Schule fahre ich schnell heim, wo ich zusammen mit
Mama unsere Sachen für ein Wochenende im tent Camp Smitswinkel (near Cape Town)
packe. Nach zwei Stunden Autofahrt kommen wir beim Camp an. Nachdem uns Lulama,
der Mann von der Reception aufgemacht hat, fahren wir hoch zu den Tents/
Hütten. Vor den Hütten gibt es noch ein zweites Gate, nur zur Sicherheit, denn
hier in der Gegend laufen Baboons (Paviane) rum, und die sind nicht
ungefährlich.
Nachdem Lulama uns ein paar Sachen erklärt hat führt er uns
zu unserer Hütte, die den Namen Klipspringer hat. Eine wunderschöne Hütte, die
eigentlich nur aus einem großen Zelt mit „Holzschicht“ und einem Dach besteht.
Außen gibt es noch eine Küche mit Gasherd. Das ganze wird abgeschlossen durch
eine Art Palisadenzaun aus Holz, um den Wind aufzuhalten, der hier ziemlich
heftig weht. Dadurch fühlt sich alles gleich mal 2,3 Grad kälter an als in
Stellenbosch.
Innen im Zelt gibt es ein kleines Holzbad und zwei Betten,
wodurch ich auf dem Boden schlafen darf. -.- Deswegen hatte ich eigentlich geplant,
daußen zu pennen, aber es ist zu windig.
160213: Heute müssen wir schon wieder früh aufstehen, um den
Touristenmassen am Kap der guten Hoffnung zu entkommen. Wir sind, nach einer
(für mich) schrecklichen Nacht (auf dem Boden)
um ca. 8.30 im Table Mountain National Park. Schon nach zwei Minuten
Autofahrt müssen wir wegen einer absolut hammer Aussicht auf den indischen Ozean
anhalten. Wir fahren aber trotzdem weiter. Erst mal ein Stück hoch zu einem
Parkplatz. Von da aus laufen wir weiter zu einem Leuchtturm am Cape Point. Die
Aussicht ist Atemberaubend. Man kann über den ganzen Park schauen, man sieht
beide Ozeane und das Cape Hope. Leider fetzt der Wind so sehr, dass ich fast weggeweht
werde. Also laufen wir noch weiter.
Später, als wir wieder am Auto sind, fahren wir ein Stück
bis zum Cape Hope runter. Endlose
Landschaften, Straßen und Strände. An einem der Strände halten wir gleichmal
an. Nach einem Stückchen laufen ist der Strand menschenleer. Bis auf einen
Kite-Surfer. Windig ist es immer noch.
Nachdem wir ein bisschen baden waren, und den Surfern zugeguckt
haben laufen Mama und ich ein bisschen
den Strand hoch und treffen auf vier verwirrte Strauße.
Auf dem Rückweg treffen wir außerdem noch auf zwei
Eidechsen, eine Schildkröte und eine Horde von etwa zehn Pawianen. Mit einer
leichten Angst laufen wir dann aber doch vorbei.
Nachdem wir etwas später in der Stadt einkaufen waren fahren
wir zum Boulders Pengiun Resort. Auf dem Fußweg dahin sitzt unter einem Auto
einfach mal so ein süßes Viech. Wir gehen an einen anderen Strand, wo ganz
viele etwa kniehohe Pinguine rumwatscheln und tauchen. Man kann sogar mit ihnen
schwimmen.
Schule wird immer ähnlicher zum deutschen Kram, den ich ja auch noch machen darf. Jei.
Im Nachhinein nochmal einen schönen Valentinstag euch allen ;)
xoxo, Paula
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