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Dienstag, 19. Februar 2013

He's Beautiful


150213: Nach der Schule fahre ich schnell heim, wo ich zusammen mit Mama unsere Sachen für ein Wochenende im tent Camp Smitswinkel (near Cape Town) packe. Nach zwei Stunden Autofahrt kommen wir beim Camp an. Nachdem uns Lulama, der Mann von der Reception aufgemacht hat, fahren wir hoch zu den Tents/ Hütten. Vor den Hütten gibt es noch ein zweites Gate, nur zur Sicherheit, denn hier in der Gegend laufen Baboons (Paviane) rum, und die sind nicht ungefährlich.
Nachdem Lulama uns ein paar Sachen erklärt hat führt er uns zu unserer Hütte, die den Namen Klipspringer hat. Eine wunderschöne Hütte, die eigentlich nur aus einem großen Zelt mit „Holzschicht“ und einem Dach besteht. Außen gibt es noch eine Küche mit Gasherd. Das ganze wird abgeschlossen durch eine Art Palisadenzaun aus Holz, um den Wind aufzuhalten, der hier ziemlich heftig weht. Dadurch fühlt sich alles gleich mal 2,3 Grad kälter an als in Stellenbosch.
Innen im Zelt gibt es ein kleines Holzbad und zwei Betten, wodurch ich auf dem Boden schlafen darf. -.- Deswegen hatte ich eigentlich geplant, daußen zu pennen, aber es ist zu windig.

160213: Heute müssen wir schon wieder früh aufstehen, um den Touristenmassen am Kap der guten Hoffnung zu entkommen. Wir sind, nach einer (für mich) schrecklichen Nacht (auf dem Boden)  um ca. 8.30 im Table Mountain National Park. Schon nach zwei Minuten Autofahrt müssen wir wegen einer absolut hammer Aussicht auf den indischen Ozean anhalten. Wir fahren aber trotzdem weiter. Erst mal ein Stück hoch zu einem Parkplatz. Von da aus laufen wir weiter zu einem Leuchtturm am Cape Point. Die Aussicht ist Atemberaubend. Man kann über den ganzen Park schauen, man sieht beide Ozeane und das Cape Hope. Leider fetzt der Wind so sehr, dass ich fast weggeweht werde. Also laufen wir noch weiter.
Später, als wir wieder am Auto sind, fahren wir ein Stück bis zum Cape Hope runter.  Endlose Landschaften, Straßen und Strände. An einem der Strände halten wir gleichmal an. Nach einem Stückchen laufen ist der Strand menschenleer. Bis auf einen Kite-Surfer. Windig ist es immer noch.  Nachdem wir ein bisschen baden waren, und den Surfern zugeguckt haben  laufen Mama und ich ein bisschen den Strand hoch und treffen auf vier verwirrte Strauße.

Auf dem Rückweg treffen wir außerdem noch auf zwei Eidechsen, eine Schildkröte und eine Horde von etwa zehn Pawianen. Mit einer leichten Angst laufen wir dann aber doch vorbei.
Nachdem wir etwas später in der Stadt einkaufen waren fahren wir zum Boulders Pengiun Resort. Auf dem Fußweg dahin sitzt unter einem Auto einfach mal so ein süßes Viech. Wir gehen an einen anderen Strand, wo ganz viele etwa kniehohe Pinguine rumwatscheln und tauchen. Man kann sogar mit ihnen schwimmen. 

Schule wird immer ähnlicher zum deutschen Kram, den ich ja auch noch machen darf. Jei. 
Im Nachhinein nochmal einen schönen Valentinstag euch allen ;)
















xoxo, Paula

Dienstag, 5. Februar 2013

School, school, school


300113: Wir hatten heute in der Schule eine Interhouse Swim-Gala. Dabei wird die ganze Schule in drei Häuser eingeteilt. Van der Stel, Weber und Terlinden (meins *-*). Dann kommen die ganzen Abschlussklassen, also die zwölften, und führen ein kleines Tanz-Theaterstück auf mit anschließendem Synchronschwimmen. Es ist alles dabei. Von den achzigern über avatar bis hin zu army girls mit Schnurrbärten. Dann haben die richtigen Schwimmer ihren Auftritt. Von elf bis eins stehen alle Häuser am Pool und schreien sich die Seele aus dem Hals mit irgendwelchen Schulsongs. Es macht echt Spaß und man sieht einfach wie alle zusammenhalten, Spaß haben und spirit zeigen. Spirit ist eins er vier Mottos der Rhenish Girls High School. Respect, Grace, Honour, Spirit. Dann gibt es die Preisverleihung. Terlinden gewinnt, wuhu! Und dann werde alle ersten Reihen (also auch ich) ins Wasser geschubst. Mit allen Klamotten uns so. Naja, okay. :D

030213: Heute stehen wir um viertel nach sechs auf und werden eine Stunde zu einer Hiking Tour auf den Tafelberg abgeholt. In zwei Stunden klettern wir mehr als das wir wandern, den Berg rauf. Es ist eine abartig schöne Tour. Die Sicht auf Kapstadt, die Strände und den blauen Ozean ist Absolut Hammer! Als wir oben sind ist es ganz schön windig. Aber einem echten Nordie wie mir macht das natürlich gar nichts. Wir laufen ein paar Minuten geradeaus, dann biegen wir in einen…naja nennen wir es mal Weg ein. Er ist ungefähr 10 cm breit und voll mit Sträuchern die mir die Beine zerkratzen. Der Weg führt in eine Bergspalte hinein, wo wir uns erst mal hinsetzten, Kaffee trinken und ein zweites Frühstück einnehmen. Sehr gut.

Wir gehen noch weiter in die Felsspalte hinein und als sie sich wieder öffnet hat man die beste Aussicht des Tages; auf das Meer, den Lions-Berg und es ist einfach Wahnsinn. Dann geht es den ganzen „Weg“ wieder zurück. Wir laufen einen anderen Weg wieder runter. Man denkt es nicht, aber das runterlaufen ist fast so anstrengend wie das hochlaufen, denn es ist relativ und man muss aufpassen, dass man nicht stolpert. Außerdem geht es sau auf die Knie. Hier oben gibt es sogar  Hütten. Als wir an einem Flussbett vorbeikommen entdeckt Rudi eine seltene, extrem schöne rote Blume. Nach einer Weile noch mal eine kleine Kaffeepause an einem Platz, wo man fast ein Zelt aufstellen könnte, so flach ist die Landschaft. Weiter geht’s. Wir begegnen noch ein paar Leuten, auch einem Mann der die ganze Tour barfuß macht und kommen dann relativ fertig wieder am Auto an. 

Ansonsten Schule, schule, schule. Wie der Titel ja schon sagt :D 
Haut rein, people! 












xoxo, paula