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Montag, 29. April 2013

100 Days that I have been here


250313: Rhenish hat neben seinen nur zum Spaß existierenden Clubs auch manche, die echt Menschen helfen. Eines davon ist die Kayamandi Creche. Kayamandi ist, wie schon gesagt, ein Township. Trotzdem gibt es ein paar Einrichtungen für Kinder. In einer ist Rhenish offizieller Parnter. Und heute bin ich bei einem der Besuche dabei. Ich gehe nach der Schule zum Rose Garden, wo schon der Bus nach Kayamandi wartet. Wir steigen ein und fahren los. Naja fahren. Wir stehen erst mal eine halbe Stunde im Stau, weil natürlich jetzt überall Schule aus ist. Als wir dann endlich da sind gehen wir erst mal in die Halle und beschäftigen die kleinen Kinder ein bisschen. Man, also süß sind die ja schon einfach.  Wir spielen Ball, wirbeln sie durch die Luft und machen Springseil springen mit ihnen. Ein Problem ist leider die Sprachblokade, denn die Kinder sprechen halt nur Xhosa. Wir gehen mit ihnen raus, die anderen haben in der Zeit nämlich Ostereier „versteckt“. Wir suchen also ein paar, führen die Kids rum, spielen ein bisschen mit ihnen. Ein Mädchen hat sich als Osterhase verkleidet. Aber lustig ist es trotzdem. Sie kriegen noch ein Päckchen mit Ei und einem Mandala, wir machen Fotos und sie kriegen Ballons. Eine halbe Stunde später müssen wir schon wieder gehen. Die Kinder winken zum Schluss. Es ist schön zu sehen wie sich das Gesicht eines kleinen Kindes erhellt, wenn du es durch die Luft wirbelst.

2703: Jedes Jahr gibt es bei Rhenish eine Tradition, den Dad & Daughter Dance. Es ist eine Möglichkeit für Vater und Tochter miteinander Zeit zu verbringen. Für die Töchter ist es auch eine Gelegenheit, sich ordentlich aufzubrezeln. Frisur, Kleid, Schminke, Schuhe.  Eins ist grau, flauschig, kurz, meine Schuhe graue Boots, Stifeletten mit Absatz. Alles dabei. Um halb sechs kommt Papa und zieht sich um. Dann warten wir. Um halb sieben kommt Bianca, eine Freundin aus der Klasse, mit ihrem Dad. Sie hat ein grünes, bodenlanges Kleid an und sieht ein bisschen aus wie Adele. Ihr Vater, der aus China gekommen ist, weil er dort arbeitet trägt einen Anzug und hat eine Glatze.
Als wir ankommen sind schon die meisten da. Wir werden fotografiert, kriegen einen Begrüßungsdrink und gehen dann zu unserem Tisch. Überall wuseln hübsche, aufgedonnerte Mädels und ihre Väter herum. Wir setzen uns und dann spricht jemand ein paar Worte.Auf den Tischen gibt es  für die Mädchen Nagellack und für die Väter Schnurrbärte zum ins Gesicht kleben Später gibt es Essen.
Danach tanzen ein paar von den Staff Leuten was vor, was sie uns (also allen Mädchen mit Vätern) beibringen. Es ist ein einziges Chaos, aber es macht Spaß. Danach läuft so Musik von heute und alle tanzen einfach irgendwie. Wir laufen ein bisschen draußen herum, machen Fotos und so. Dann gibt es Nachtisch. Schokobrownie, Eis, Sahne und so. Es macht echt  Spaß, wir tanzen wir noch so ein bisschen. Wir können zwar überhaupt nicht tanzen aber egal. Es wird alles gespielt, von Rumba Musik über Elvis Presley bis zum Harlem Shake. Gegen halb elf fahren wir nach Hause.

080413: Eine der traditionellen Südafrikanischen Sportaktivitäten ist Rugby. Es ist echt aggressiv und es ist das erste Spiel, das ich sehe. Die Universität Stellenbosch gegen die aus Pretoria. Es ist echt witzig, das ganze Spiel besteht eigentlich nur aus sich auf andere draufzuwerfen. Und man blickt nie so richtig wann sie spielen und wann nicht. Das ganze dauert 80 Minuten mit Pause. Am Ende verliert Stellenbosch 44:5. Aber Spaßig war es trotzdem. 

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