250313: Rhenish hat neben seinen nur zum Spaß existierenden
Clubs auch manche, die echt Menschen helfen. Eines davon ist die Kayamandi
Creche. Kayamandi ist, wie schon gesagt, ein Township. Trotzdem gibt es ein
paar Einrichtungen für Kinder. In einer ist Rhenish offizieller Parnter. Und
heute bin ich bei einem der Besuche dabei. Ich gehe nach der Schule zum Rose
Garden, wo schon der Bus nach Kayamandi wartet. Wir steigen ein und fahren los.
Naja fahren. Wir stehen erst mal eine halbe Stunde im Stau, weil natürlich
jetzt überall Schule aus ist. Als wir dann endlich da sind gehen wir erst mal
in die Halle und beschäftigen die kleinen Kinder ein bisschen. Man, also süß
sind die ja schon einfach. Wir spielen
Ball, wirbeln sie durch die Luft und machen Springseil springen mit ihnen. Ein
Problem ist leider die Sprachblokade, denn die Kinder sprechen halt nur Xhosa.
Wir gehen mit ihnen raus, die anderen haben in der Zeit nämlich Ostereier
„versteckt“. Wir suchen also ein paar, führen die Kids rum, spielen ein
bisschen mit ihnen. Ein Mädchen hat sich als Osterhase verkleidet. Aber lustig
ist es trotzdem. Sie kriegen noch ein Päckchen mit Ei und einem Mandala, wir
machen Fotos und sie kriegen Ballons. Eine halbe Stunde später müssen wir schon
wieder gehen. Die Kinder winken zum Schluss. Es ist schön zu sehen wie sich das
Gesicht eines kleinen Kindes erhellt, wenn du es durch die Luft wirbelst.
2703: Jedes Jahr gibt es bei Rhenish eine Tradition, den Dad
& Daughter Dance. Es ist eine Möglichkeit für Vater und Tochter miteinander
Zeit zu verbringen. Für die Töchter ist es auch eine Gelegenheit, sich
ordentlich aufzubrezeln. Frisur, Kleid, Schminke, Schuhe. Eins ist grau, flauschig, kurz, meine Schuhe
graue Boots, Stifeletten mit Absatz. Alles dabei. Um halb sechs kommt Papa und
zieht sich um. Dann warten wir. Um halb sieben kommt Bianca, eine Freundin aus
der Klasse, mit ihrem Dad. Sie hat ein grünes, bodenlanges Kleid an und sieht
ein bisschen aus wie Adele. Ihr Vater, der aus China gekommen ist, weil er dort
arbeitet trägt einen Anzug und hat eine Glatze.
Als wir ankommen sind schon die meisten da. Wir werden
fotografiert, kriegen einen Begrüßungsdrink und gehen dann zu unserem Tisch. Überall
wuseln hübsche, aufgedonnerte Mädels und ihre Väter herum. Wir setzen uns und
dann spricht jemand ein paar Worte.Auf den Tischen gibt es für die Mädchen Nagellack und für die Väter Schnurrbärte zum ins Gesicht kleben Später gibt es Essen.
Danach tanzen ein paar von den Staff Leuten was vor, was sie
uns (also allen Mädchen mit Vätern) beibringen. Es ist ein einziges Chaos, aber
es macht Spaß. Danach läuft so Musik von heute und alle tanzen einfach irgendwie.
Wir laufen ein bisschen draußen herum, machen Fotos und so. Dann gibt es
Nachtisch. Schokobrownie, Eis, Sahne und so. Es macht echt Spaß, wir tanzen wir noch so ein bisschen.
Wir können zwar überhaupt nicht tanzen aber egal. Es wird alles gespielt, von
Rumba Musik über Elvis Presley bis zum Harlem Shake. Gegen halb elf fahren wir
nach Hause.
080413: Eine der traditionellen Südafrikanischen
Sportaktivitäten ist Rugby. Es ist echt aggressiv und es ist das erste Spiel,
das ich sehe. Die Universität Stellenbosch gegen die aus Pretoria. Es ist echt
witzig, das ganze Spiel besteht eigentlich nur aus sich auf andere draufzuwerfen.
Und man blickt nie so richtig wann sie spielen und wann nicht. Das ganze dauert
80 Minuten mit Pause. Am Ende verliert Stellenbosch 44:5. Aber Spaßig war es
trotzdem.
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